Fachabteilungen

Neurologie

Neurologische Erkrankungen können akut und chronisch verlaufen. Durch Untergang von Nervengewebe kommt es je nach Lokalisation der Schädigung zu umschriebenen, cerebralen Ausfällen oder auch Ausfällen auf Rückenmarksebene oder an peripheren Nerven. Solche Störungen exakt über spezielle Untersuchungsverfahren zu erfassen und danach eine störungsspezifische Therapie zu entwickeln, ist das Konzept der neurologischen Rehabilitation. Durch gezielte syndromorientierte Behandlung wird eine maßgebliche Besserung einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und damit Rückbildung der Behinderung erreicht. Die Grundlage hierfür ist die Plastizität des Nervensystems. Das bedeutet, dass für jeden Patienten ein individuelles Behandlungsprogramm zusammengestellt wird, welches je nach Schwerpunkt der Beeinträchtigung bei dem einen Patienten mehr Krankengymnastik, bei einem anderen mehr Ergotherapie und bei einem Dritten vorwiegend Sprachtherapie und Hirnleistungstraining umfasst. Für alle Patienten gilt aber, dass im Verlauf der Rehabilitationsbehandlung in regelmäßigen Teambesprechungen die Behandlung an die erzielten Fortschritte angepasst wird. Daraus folgt, dass Therapie in der Rehabilitation immer Teamarbeit ist, d. h. eine möglichst gut aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit von Therapeuten mehrerer verschiedener Fachrichtungen. Ebenso wichtig ist das frühzeitige Einbeziehen der Angehörigen des Betroffenen und die Vorbereitung der Rückkehr in das häusliche Umfeld und den Beruf, durch die Anpassung geeigneter Hilfsmittel durch die Therapeuten, sowie durch die Vermittlung von ambulanten Diensten, Selbsthilfegruppen und staatlichen Hilfen durch die Sozialarbeiterin.

Therapiemöglichkeiten in der Neurologie

 

     

 

Psychosomatik

In psychotherapeutischen Einzelgesprächen werden die individuellen Schwierigkeiten und Störungen der Patienten thematisiert, es wird der gesamte Behandlungsverlauf begleitet und das Ergebnis zusammengefasst. Die Intensität der Einzeltherapie richtet sich nach Bedürfnis, Motivation und Störungsbild. Bei Bedarf werden Paargespräche oder Familienberatung vereinbart. Im Wesentlichen basiert die Behandlung aber auf einem Gruppenpsychotherapiekonzept.

Therapiemöglichkeiten in der Psychosomatik